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EROSIONEN - Von der Diagnose bis zur Therapie MUNDHYGIENE - Mythen und Wahrheiten

1. Zahnhartgewebe können durch direkte Säureeinwirkungen beispielsweise aus Nahrungsmitteln und Getränken, aber auch aus dem Magen entmineralisiert werden, was bei chronischer Einwirkung zu klinisch manifesten Defekten (Erosionen) führt. Da sich das klinische Bild, der Pathomechanismus und auch die Ätiologie von Erosionen ganz grundsätzlich von Karies unterscheiden, sind andere Therapieansätze erforderlich. Zu den kausalen Maßnahmen gehört die Identifikation der Säureexposition und wenn möglich deren Eliminierung. Zudem sind symptomatische Strategien, die die Zahnhartsubstanzen bei bestehender Säureeinwirkung vor weiterer Demineralisierung schützen, sinnvoll. Dazu eignen sich Substanzen, die säureresistente Ablagerungen oder Beschichtungen bilden. Auf diesem Gebiet sind in den letzten Jahren interessante neue Therapieansätze entwickelt worden.


2. Über kaum ein Thema in der Zahnmedizin gibt es mehr Mythen und unterschiedliche, zum Teil widersprüchliche Empfehlungen, wie zur Mundhygiene. Das Mittel der Wahl zur Plaquekontrolle stellt nach wie vor die mechanische Entfernung des Biofilms dar. Allerdings sind Mundhygienebemühungen nicht immer von Erfolg gekrönt, so dass bisweilen beträchtliche Mengen Biofilm auf der Zahnoberfläche verbleiben. Daher sind zahlreiche Verbindungen und Präparate zur chemischen Plaquemodifikation entwickelt und getestet worden, die eine mechanische Biofilmentfernung unterstützen und ergänzen sollen. Doch ist gar nicht so klar, wer tatsächlich eher von einer mechanischen oder eher von einer chemo-mechanischen Biofilmmodifikation profitieren würde.


 


Vermittelt werden:


Erosionen
• Histologie und klinisches Erscheinungsbild sowie diagnostische Kriterien von Erosionen
• Ätiologie und kausale Maßnahmen
• Symptomatische Ansätze
• Therapeutischen Empfehlungen anhand von Patientenfällen inkl. Therapieschema


Mundhygiene
• Konzepte zur mechanischen Biofilmkontrolle
• Sinn und Evidenz für verschiedene Empfehlungen
• Möglichkeiten zur adjuvanten chemischen Kontrolle des Biofilms


Der Vortrag richtet sich an das gesamte präventionsorientierte Praxisteam.

Kursdaten

Kursnummer:
20FKT31212
Datum und Uhrzeit:
Mi. 27.05.2020
14:00 - 18:00 Uhr
Ort:
Zahnärztehaus Freiburg / FFZ
Konferenzraum 1+2
Merzhauser Str. 114 - 116
79100 Freiburg
Seminargebühr: 180,00 €
Fortbildungspunkte: 5

Kontakt:

Telefon: 0761 4506 - 160 / -161
Telefax: 0761 4506 - 460
E-Mail: daniela.doerner@kzvbw.de

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Juni 2020