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Gewusst wie! Erfolgreiche Zahnerhaltung mit direkten Kompositrestaurationen.

Die Indikationen für direkte Kompositrestaurationen wurden in den letzten Jahrzehnten zunehmend erweitert und der Einsatz dieser Versorgung zählt heute zum Standard in der Zahnmedizin in Deutschland. Wurde in den frühen 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Anwendung direkter Kompositrestaurationen vor allem im kaulasttragenden Bereich, oder bei dentinbegrenzten Seitenzahnkavitäten noch kritisch bewertet, so hat sich ihr Einsatz auch dort zunehmend durchgesetzt. Hierzu tragen Fortschritte in der Adhäsiv- und Komposittechnologie, aber auch Prozessoptimierung beim Verarbeiten und Einbringen in die Mundhöhle bei. Auch die abgrenzende Differenzierung hinsichtlich der Indikationsbereiche für direkte und indirekte Restaurationen (Wann werden Füllungen, wann Inlays, Teilkronen oder Kronen eingesetzt?) verschwimmt heute zunehmend. Hat man in der Vergangenheit die Indikation hauptsächlich an der Ausdehnung des Defektes gemessen, so wird diese Vorgehensweise heute zunehmend hinterfragt. Beispielsweise kommen direkte Kompositversorgungen zunehmend bei größeren, schwierigeren Defekten, bei Höckerersatz, oder auch in schwer zugänglichen, subgingivalen Bereichen zum Einsatz. Somit vereinen direkte Kompositrestaurationen damit ein weites Anwendungsspektrum, ein Höchstmaß an möglicher Substanzschonung, viel Flexibilität in der Behandlungsplanung, sowie exzellente Reparaturfähigkeit. Zudem sind sie meist zeit- und kostengünstiger, vergleicht man sie mit indirekten Restaurationen.


 


Vermittelt werden:


Heute gibt es für direkte Kompositrestaurationen weitreichende Indikationsempfehlungen die neben Primärrestaurationen und Therapie kariöser Läsionen auch Restaurationen von Zähnen mit Frakturen, Ersatz von einem oder mehreren Höckern, Versorgungen von wurzelkanalbehandelten Zähnen, oder auch Anhebung tiefliegender Kavitätenränder für indirekte Restaurationen (Margin Elevation Technique) oder R2-Technik bei direkten Versorgungen umfassen. Der Kurs vermittelt anhand einer Vielzahl von klinischen Fallpräsentationen die Vorgehensweisen, Fallstricke und technischen Tipps für diese anspruchsvollen Versorgungen. Im Hands-on Teil wird die Anfertigung tief subgingivaler Restaurationen sowie die Rekonstruktion von ausgedehnten Zahnhartsubstanzdefekten geübt.

Kursdaten

Kursnummer:
21FKZ31001
Datum und Uhrzeit:
Sa. 26.06.2021
09:00 - 17:00 Uhr
Ort:
Zahnärztehaus Freiburg / FFZ
FFZ-Schulungsraum/Phantomraum
Merzhauser Str. 114 - 116
79100 Freiburg
Seminargebühr: 375,00 €
Fortbildungspunkte: 9

Kontakt:

Telefon: 0761 4506 - 160 / -161
Telefax: 0761 4506 - 460
E-Mail: daniela.doerner@kzvbw.de

Veranstaltungskalender

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Oktober 2020