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Parodontologie "Up-to-date"

Parodontale Erkrankungen wurden kürzlich neu klassifiziert und gewinnen weiterhin an Bedeutung in einer alternden Gesellschaft. Das Ziel der Parodontitistherapie besteht vor allem in der Eliminierung bzw. zahlenmäßigen Reduktion der pathogenen Mikroorganismen im subgingivalen Biofilm. Eine lokale oder systemische Antibiotikagabe kann die nichtchirurgische Parodontitistherapie unterstützen. Moderne Verfahren, wie z.B. die Laser- und photodynamische Therapie, der Einsatz von Pulverstrahlgeräten sowie die Modulation der Wirtsantwort, sind ebenfalls auf ihre Fähigkeit, die nichtchirurgische Parodontitistherapie verbessern zu können, untersucht worden. Insgesamt zeigen die klinischen Studien, dass Parodontitis durch nichtchirurgische Verfahren in den allermeisten Fällen erfolgreich therapiert werden kann. Es stellt sich somit die Frage, in welchen Situationen chirurgische Verfahren noch gerechtfertigt sind. Seit einigen Jahren widmet sich die parodontologische Forschung verstärkt den Wechselwirkungen zwischen parodontalen und systemischen Erkrankungen (z.B. Myokardinfarkt, Schlaganfall, Diabetes mellitus, Adipositas, Osteoporose, rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, Morbus Alzheimer und Morbus Parkinson). Der Kurs widmet sich daher auch den Konsequenzen, die sich aus den Zusammenhängen von Parodontitis mit Systemerkrankungen und bestimmten Medikamenten (z.B. Bisphosphonate, Anti-RANKL-AK, Angiogenesehemmer und Biologika) für die Prävention, Patientenaufklärung, Anamnese, Diagnostik, Therapie und weitere Betreuung von parodontal-erkrankten
Patienten ergeben.


• Neue Klassifikation parodontaler und periimplantärer Erkrankungen mit Fallbeispielen
• Ätiopathogenese der Parodontitis (orales Mikrobiom, Biofilm, Rauchen, Genetik, Epigenetik etc.)
• Parodontale Diagnostik (klinisch, röntgenologisch, Testsysteme)
• Nichtchirurgische Therapie und adjuvante Verfahren (photodynamische Therapie, Laser, Antibiotika etc.)
• Chirurgische Therapie (Zugangsverfahren, Resektion, Regeneration)
• Unterstützende Parodontitistherapie
• Interaktionen zwischen Parodontitis und Systemerkrankungen
• Medikamente in der zahnärztlichen Praxis (Bisphosphonate, Anti-RANKL-AK, Angiogenesehemmer,
  Biologika)
• Fallpräsentationen

Kursdaten

Kursnummer:
20FKZ31110
Datum und Uhrzeit:
Sa. 09.05.2020
09:00 - 17:00 Uhr
Ort:
Zahnärztehaus Freiburg / FFZ
FFZ-Schulungsraum
Merzhauser Str. 114 - 116
79100 Freiburg
Seminargebühr: 325,00 €
Fortbildungspunkte: 8

Kontakt:

Telefon: 0761 4506 - 160 / -161
Telefax: 0761 4506 - 460
E-Mail: daniela.doerner@kzvbw.de

Veranstaltungskalender

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