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Behandlungsalternativen von Distalbissen bei Jugendlichen und Erwachsenen: Camouflage-Orthodontie, dentofaziale Orthopädie, kombiniert orthodontisch-kieferchirurgische Therapie. Indikationen, Grenzen sowie Auswirkungen auf den extrathorakalen Luftraum.

Der Distalbiss mit vergrößerter sagittaler Frontzahnstufe und skelettaler Rücklage des Unterkiefers ist eine häufige Dysgnathieform.

Die Therapie erfolgt altersabhängig: Durch eine funktionskieferorthopädische Behandlung mit herausnehmbaren Apparaturen kann während der Phase des puberalen Wachstumsschubes eine Korrektur der Bisslage und eine Reduktion der sagittalen Frontzahnstufe durch eine Kombination aus skelettalen und dentoalveolären Effekten erfolgen.

Bei Erwachsenen mit weitestgehend abgeschlossenem Kieferwachstum bieten sich hingegen drei grundlegend unterschiedliche Therapiekonzepte zur Verringerung der sagittalen Frontzahnstufe an:
- Bei der sogenannten Camouflage-Behandlung wird mit alleinigen orthodontischen Maßnahmen eine dentale Kompensation der Gebissanomalie angestrebt. Dabei wird durch Extraktion der ersten Prämolaren der Oberkieferdentition die Möglichkeit einer Retraktion der Eckzähne und Schneidezähne geschaffen. Dies führt zu einer Beseitigung der sagittalen Frontzahnstufe bei Beibehaltung der distobasalen Kieferbasenrelation.
- Die Behandlung mit festsitzenden funktionskieferorthopädischen Apparaturen erfolgt nach Überschreiten des puberalen Wachstumsgipfels mit dem Ziel, durch therapeutische Stimulation von Remodellationsvorgängen im Bereich der Kiefergelenke in Kombination mit dentoalveolären Effekten eine Bisslagekorrektur zu erzielen.
- Die dritte Behandlungsmöglichkeit ist die kombiniert orthodonisch-kieferchirurgische Therapie.

Folgende Fragen sind differentialtherapeutisch von wissenschaftlichem und klinischem Interesse:
- Welche unterschiedlichen Auswirkungen haben die verschiedenen Behandlungsmethoden auf die Lageposition von Maxilla und Mandibula?
- Wie unterscheiden sich die dentalen Nebenwirkungen?
- Differieren die jeweiligen therapeutischen Effekte beim extrathorakalen Luftraum (PAS), knöchernen Profil und beim Weichteilprofil?
- Haben die vergleichenden Ergebnisse eine therapeutische Relevanz? Lassen sich anhand der Ergebnisse grundsätzliche Empfehlungen zur Indikation der drei unterschiedlichen Therapieformen herleiten?

Kursdaten

Kursnummer:
18FKZ30222
Datum und Uhrzeit:
Sa. 22.09.2018
09:00 - 17:00 Uhr
Ort:
Zahnärztehaus Freiburg / FFZ
FFZ-Schulungsraum
Merzhauser Str. 114 - 116
79100 Freiburg
Seminargebühr: 375,00 €
Fortbildungspunkte: 8

Kontakt:

Telefon: 0761 4506 - 160 / -161
Telefax: 0761 4506 - 460
E-Mail: daniela.doerner@kzvbw.de

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